Pressemeldungen
Reitz wieder Vizeweltmeister der M40
Gainesville Tim Reitz (LG Reinhardswald/SV Espenau) hat es wieder geschafft – bei den Hallen- und Crosslaufweltmeisterschaften der Masters in Gainesville (Florida/USA) wurde er mit dem deutschen Nationalteam Vizeweltmeister in der Crosslaufmannschaftswertung der Altersklasse M40. Damit knüpfte er an seinen bis dahin größten Erfolg, die Vizeweltmeisterschaft mit der 4x100-Meter-Staffel 2022, an und unterstrich auch die enorme Bandbreite seines Könnens, die vom Sprint über den Mehrkampf bis zum Crosslauf reicht. Das demonstrierte er in Gainesville mit weiterhin Bronze mit der deutschen 4x200-Mixed-Staffel und noch vier Platzierungen in den Top Acht. „Mein sechster internationaler Einsatz war auch der erfolgreichste“, bilanzierte ein hochzufriedener Reitz am Ende der anstrengenden Wettkampfwoche mit Starts in neun Disziplinen.
Nach dem erfolgreichen Auftakt im acht Kilometer Crosslauf ging es unters Hallendach. Hier markierte der Fünfkampf das nächste Highlight für Reitz. In der Vorbereitung hatte er einen neuen Hessischen Mastersrekord im Siebenkampf erzielt und auch in Gainesville präsentierte er sich in Topform. Gleich zum Auftakt gab es eine Saisonbestzeit im Hürdensprint in 9,91 Sekunden. Nach soliden 4,85 Metern im Weitsprung knackte er im Kugelstoß erstmals seit 2023 wieder die Neun-Meter-Marke. Auch 1,51 Meter im Hochsprung waren im Soll und ergaben Rang sieben vor dem 1000-Meter-Lauf. Hier zeigte Reitz dann wieder seine ganze Klasse. In 2:50,31 Minuten holte er mit 15 Sekunden Vorsprung den Disziplinsieg und schob sich noch auf Rang sechs der Gesamtwertung.
Über 200 Meter startete Reitz, um sich für die Einsätze in den deutschen Staffeln zu empfehlen. Das gelang ihm mit Saisonbestzeit von 26,75 Sekunden, denn diese Zeit brachte ihm die Berufung in die 4x200-Meter-Staffeln der Männer und im Mixed, auch wenn er in der Einzelwertung im Vorlauf ausschied.
In der Männerstaffel verpasste er zusammen mit Benjamin Frerich, Tobias Schulz und Felix Trogisch in der M35 auf Rang vier noch knapp den Podestplatz.
Den gab es dann aber in der Mixedstaffel. Reitz, Jens Babig, Daniela Kliche und Mareike Metz stürmten in tollen 1:45,75 Minuten hinter den USA und Frankreich auf den Bronzerang.
Seine weiteren Endkampfplatzierungen erzielte Reitz als Sechster im Stabhochsprung mit 2,85 Metern sowie auf Rang sieben im Speerwurf mit 39,55 Metern.