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LGR glänzt und räumt kräftig ab
Bad Sooden-Allendorf Mit dem glänzenden Ergebnis von fünf Titeln und insgesamt 13 Medaillen kehrten die Leichtathleten der LG Reinhardswald von den nordhessischen Hallenmeisterschaften in Bad Sooden-Allendorf zurück.
Im Kugelstoß der weiblichen Jugend U18 dominierte Stine Hennemann (TSV Lippoldsberg) die Konkurrenz nach Belieben und das obwohl ihr Start am Vortag wegen einer Erkältung noch auf der Kippe stand. Mit 10,94 Metern lag sie über einen Meter vor der zweitplatzierten Ida-Marieke Fuhrmeister. Mit jedem ihrer fünf gültigen Stöße hätte Hennemann den Wettkampf gewonnen.
In der weiblichen Jugend W14 stellte 800-Meter-Ass Julika Wirth (TSG Hofgeismar) im 60-Meter-Sprint eine beeindruckende Verbesserung ihrer Grundschnelligkeit unter Beweis. Sie war in 8,46 Sekunden mehr als eine halbe Sekunde schneller als im letzten Jahr. Damit holte die noch der W13 angehörende Athletin mit drei Hundertstelsekunden Vorsprung den Titel vor Lena Rittmeier (SV Espenau). Im Weitsprung tauschten Wirth und Rittmeier die Plätze auf dem Podest. In einer ebenfalls knappen Entscheidung hatte Rittmeier mit 4,92 Metern gegenüber 4,86 Metern von Wirth das bessere Ende für sich.
Eine klare Sache war hingegen der Hürdensprint. Hier spielte die hessische Vizemeisterin Rittmeier ihre technische Überlegenheit voll aus und stürmte in 9,55 Sekunden zu ihrer zweiten Goldmedaille.
Emma Brachmann (SV Espenau) zeigte sich in der weiblichen Jugend W15 ebensowenig von der Favoritenbürde im Hürdensprint belastet. In 9,52 Sekunden ließ sie der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Im 60-Meter-Lauf steigerte sie ihre ohnehin schon hochwertige Bestzeit erneut auf 8,21 Sekunden und wurde Zweite. Im Weitsprung übertraf Brachmann mit 5,03 Metern erstmals die Fünf-Meter-Marke, was ihr eine weitere Silbermedaille einbrachte.
Hessenmeister Paul Faupel (TSV Udenhausen) hatte im Kugelstoß der männlichen Jugend M14 nicht seinen besten Tag erwischt. Mit 9,64 Metern blieb er deutlich unter seiner Siegerweite in Frankfurt und musste sich mit Bronze begnügen. Dafür hielt er sich aber im Hürdensprint schadlos. In 10,35 Sekunden pulverisierte er seine alte Bestzeit von 12,07 Sekunden und ließ überraschend den Favoriten Carl-Philipp Seifert klar hinter sich.
Karl Schunck (VfL Wolfhagen) sicherte sich die Vizemeisterschaft im Kugelstoß der männlichen Jugend U18 mit einer Weite von 11,78 Metern.
Bronze erkämpfte sich Noah Hieronymus (TSV Lippoldsberg) im Hochsprung der männlichen Jugend U18. Mit 1,62 Metern war er höhengleich mit dem Zweiten.