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Hessische Hallenmeisterschaften Masters 2026

  25.02.2026    Region Nord Presse

Stadtallendorf – „Auch ohne einen deutschen Rekord bin ich mega zufrieden, die DLV-Titelkämpfe in Düsseldorf können kommen“. Diese sagte Tatjana Schilling (TSV Korbach) nach ihren vier Siegen bei den HLV-Masters der Leichtathleten in Stadtallendorf. Sowohl über 60 Meter (8,55 s) und 200 Meter (28,19 s) der W 55 sowie über 60 Meter Hürden (9,78 s) übertraf die deutsche Senioren-Sportlerin des Jahres 2025 die bestehende DLV-Jahres-Bestleistung und zog mit 1,39 Meter im Hochsprung mit der im DLV führenden Iris Heid (TSV Münnerstadt) gleich.

52 Titel, 28 bei den Männer und 24 bei den Frauen, sahnten die heimischen Alterssportler in der Herrenwaldhalle ab. In die M 80 aufgerückt avancierte Basilius Balschalarski (TuSpo Borken) mit fünf Siegen zum erfolgreichsten Starter dieser Meisterschaft und verbesserte auf Anhieb die hessischen Altersklassen-Rekorde im Weitsprung (3,72 m) sowie im Stabhochsprung (2,00 m). In allen Disziplinen blieb der Dauerbrenner aus Melsungen unter den Top-Drei im DLV.

Ebenfalls einen neuen Landesrekord schaffte Hendrik Schaak (SSC Vellmar) im Kugelstoßen der M 65. Der 2,03 Meter große Athlet wuchtete den fünf Kilogramm schweren Gummiball auf 12,80 Meter und löschte damit die 23 Jahre alte Bestleistung von Heinz Janson (TV Groß Gerau) aus. In der gleichen Altersklasse erkämpfte Bernd Gabel (MT) seine goldenen HLV-Plaketten Nummer 39 (60 Meter Hürden) und 40 (Stab).

In 7,17 Sekunden lief M 30-Athlet Artur Scherflink (LAV Kassel) die Tages-Bestzeit über 60 Meter und hatte über 200 Meter (23,55 s) ebenfalls keinen Gegner zu fürchten. Klubkamerad Caspar Apel tat es ihm über 400 Meter (55,54 s) nach. Doch der nordhessische Rekord von Martin Herbold blieb unangetastet.

Sieben nordhessische Hallen-Rekorde verbesserten die Frauen. In 9,40 Sekunden löschte die in die W 30 aufgerückte Carolin Klupsch (SSC) die 35 Jahre alte Bestleistung von Irena Gazda-Sagolla über 60 Meter Hürden aus und steigerte die ebenfalls zu den Uralt-Rekorden zählende Markierung von Jutta Pfannkuche im Hochsprung um zwei Zentimeter auf 1,64 Meter. 8,13 Sekunden von Jenny Hesse (LG Eder) über 60 Meter der W 35 wurden bisher ebenso von keiner nordhessischen Sprinterin erreicht wie die 16:33,35 Minuten von Marianne Domes (SV Dodenhausen) über 3000 Meter der W 75.

5,77 Meter von Adriana Mohr (LGE) im Weitsprung der W 30 zählen weiterhin zu den Top-Leistungen dieser Titelkämpfe. Unter drei Siegen von Shirin Branke (KSV Baunatal) in der W 50 ragen 10,92 Sekunden über 60 Meter Hürden heraus. Carmen Krug (SSC/3 kg: 10,52 m) holte sich den Titel im Kugelstoßen der W 55 zurück.

Lothar Schattner

HLV-Partner