Pressemeldungen
Hallenwettkämpfe Januar Februar 2026
Bericht: HLV-Masters in der Herrenwaldhalle in Stadtallendorf
Stadtallendorf 1 – Neben dem im Regionalsport erwähnten Bernd Gabel (MT) und Basilius Balschalarski (TuSpo Borken) waren es vor allem die heimischen Mittelstreckler die bei den HLV-Masters der Leichtathleten in der Herrenwaldhalle in Stadtallendorf überzeugten. Zum dritten Mal in Folge gewann Martin Herbold (Homberg/LC Eschenburg) das 800-Meter-Rennen der M 35 und bestätigte in 2:07,91 Minuten seinen aktuell fünften Rang auf Bundesebene.
Noch besser steht Jens Quehl (SC Steinatal) da. Durch das gemeinsame Training mit Tochter Marilies wird der 46-Jährige immer schneller. Mit der Steigerung des Kreisrekords über 800 Meter der M 45 auf 2:12,77 Minuten bezwang Quehl seinen HLV-Rivalen Tobias Erb (VfL Marburg) um fast frei Sekunden und verbesserte sich mit dieser Zeit an die vierte Position im DLV.
Hinter Maximilian Eysel (Hamburg Running) fehlen aktuell drei Hundertstelsekund an den Top-Drei auf Bundesebene. Über 400 Meter das gleiche Bild. Als Uwe Stickelmann attackierte machte Quehl ernst und ließ in 59,77 dem Athlet der LG Kaufungen keine Chance. Als Dritter in 69,19 Sekunden gewann Marco Schöler (TSV Geismar) seine erste HLV-Plakette unterm Hallendach.
Nachdem die Titelkampfe 2021 wegen Corona ausgefallen waren dominierte Hans-Gerrit Auel (SCS/M 55) in starken 2:14,20 Minuten zum fünften Mal in Folge das jeweilige 800-Meter-Rennen seiner Altersklasse und kann sich jetzt berechtigte Hoffnungen auf einen Medaillenrang bei den DLV-Masters in zwei Wochen im Arena-Sportpark in Düsseldorf machen. Dieses unterstreicht die aktuell zweite Position bundesweit.
Als Dritter in 3:07,78 Minuten verdeutlichte Heiko Mandt den Aufwind im TSV Geismar, den Angelika Matthe` als Siegerin in der Kreisrekordzeit von 79,07 Sekunden bei ihrer erfolgreichen Titelverteidigung über 400 Meter der W 55 krönte.
Emma-Louise Pudenz (TuSpo Borken) hat die Masters-Grenze erreicht und flog mit 9,16 Meter im Dreisprung der W 30 auf Anhieb an die Spitze im HLV. Nach einem Aussetzer im vergangenen Jahr holte sich Carmen Krug (Zella/SSC Vellmar) mit 10,52 Meter die Vormachtstellung im Kugelstoßen der W 55 (3 kg) zurück. Doris Frölich (Ermetheis) sowie die Felsbergerinnen Miriam Lenz und Eva-Maria Schopf standen im Silber-Team des KSV Baunatal (2:20,81) über 4mal 200 Meter der W 40. (zct)
Vorschau HLV Masters
Stadtallendorf 98 : Neben den im Regionalsport erwähnten Mittelstrecken-Duo Martin Herbold und Hans-Gerrit Auel sowie Dauerbrenner Basilius Balschalarski ist bei den HLV-Masters der Leichtathleten am Sonntag in der Herrenwaldhalle in Stadtallendorf ein weiteres Dutzend Athleten des Schwalm-Eder-Kreises mit Medaillenchancen am Start.
38 Plaketten in Gold hat Zehnkämpfer Bernd Gabel (MT) bereits bei Landes-Meisterschaften der Leichtathleten gewonnen und hat im Stabhochsprung der M 65 beste Chancen zur erfolgreichen Titelverteidigung. Im Kampf um die Hoheit über 800 Meter der M 45 muss Jens Quehl (SC Steinatal) Tobias Arlt (VfL Marburg) niederhalten. Dagegen müssen die Geismarer Marco Schöler (M 45) und Heko Mandt (M 55) erst einmal durchkommen. Statistiker Markus Ihme (SC Zennern) will im Kugelstoßen der M 55 nach seinem dritten Rang im Vorjahr erneut aufs Podest.
Vor einem Jahr mit Silber geschmückt greift Angelika Mathe` (Gei) erneut den Kreisrekord über 400 Meter der W 50 an. Nach dem erreichen der Masters-Grenze liebäugelt Emma-Louise Pudenz (TuSpo Borken) bei ihrem Comeback mit Gold im Dreisprung der W 30. Das Podest im Blick haben Isabell Schulz (Gei) und Miriam Lenz (Felsberg/KSV Baunatal) über 200 Meter der W 40. Mit 3000 Meter wählte Trainerin Doris Frolich (KSV/W 60) die längste Distanz unterm Hallendach. (zct)
Nordhessische Hallen-Meisterschaften in Bad Sooden-Allendorf
Bad Sooden-Allendorf 45 – Beide Siege in den Sprung-Wettbewerben der Männer gingen bei der Nordhessischen Hallen-Meisterschaft der Leichtathleten in der Eilse-Sporthalle in Bd Sooden-Allendorf in den Schwalm-Eder-Kreis.
Neben dem 6,87-Meter-Flug von Luca Kunkel (Morschen/LG Alheimer) im Weitsprung (wir berichteten im Regionalsport) stieß Leonard Figge (ESV Jahn Treysa) im Hochsprung mit überquerten 1,74 Meter Titelverteidiger Lukas Kroll (SSC Vellmar/1,71 m) vom Thron. Als Dritter in 7,29 Sekunden ist Figge aktuell der schnellste Sprinter im Schwalm-Eder-Kreis und freute sich als Vize-Meister im Weitsprung über die persönliche Bestleistung von 6,52 Meter.
2019 hat Sophia Hog (MT) bereits die 60 Meter der Frauen bei den nordhessischen Titelkämpfen unterm Hallendach gewonnen und zählt sieben Jahre später als Dritte in 8,40 Sekunden noch immer zu den schnellsten Sprinterinnen der Region. Therese Kistner (TSV Geismar/8,76 s) stand als Fünfte ebenfalls im Finale. Bronze in der weiblichen Jugend U 20 erkämpften Letizia Brunetti (MT/8,51 s) über 60 Meter sowie Emilia Mancinelli (ESV/4,41 m) im Weitsprung.
Als Zweiter in 9,68 Sekunden über 60 Meter Hürden der M 15 hat Jonas Pfeil (TSV Jahn Gensungen) in Nordhessen lediglich Michal Biernat (LAV Kassel) noch vor sich. Groß raus kamen die jungen Kugelstoßer des TSV Remsfeld und holten mit Ammar Barakat (M 15/4 kg: 10,02 m) sowie mit Richard Gerber (M 14/9,84 m) beide Titel der U 16 in den Knüll. 1,30 Meter reichten Ammar Barakat zum Sieg im Hochsprung.
Als jeweilige Zweite erzielten Maja Stenzel (Gudensberg/GSV Eintracht Baunatal) über 60 Meter Hürden (10,11 s) sowie Lilli Lange (RE) im Kugelstoßen (3 kg: 8,08 m) die besten Platzierungen der Schülerinnen W 14. Im Weitsprung verbesserte sich Lina Stilting (TuSpo Borken) als Dritte auf 4,74 m. (zct)
Run & Fly-Meeting der LG Olympia Dortmund
Dortmund 37 – Seine aufsteigende Form unterstrich Mittelstreckler Jens Quehl (SC Steinatal) beim Run & Fly-Meeting der Leichtathleten der LG Olympia Dortmund in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund. In einem couragierten Rennen verbesserte der 46-Jährige den nordhessischen Rekord über 1500 Meter der M 45 auf 4:39,31 Minuten und fährt jetzt mit breiter Brust zu den HLV-Masters am Wochenende in die Herrenwaldhalle nach Stadtallendorf. Dort trifft der Kreis-Rekordhalter auf Tobis Erb (VfL Marburg), den er im Vorjahr knapp bezwang, sowie auf Martin Fürle (SVG Bad Gandersheim). „Ich bin auf dem richtigen Weg“, freute sich der Schwälmer aus Seigertshausen. „Der Wettkampf in der Westfalen-Metropole war für mich lediglich eine Durchgangsstation. Der Fokus liegt auf den DLV-Masters in zwei Wochen in Düsseldorf sowie auf der Masters-EM Anfang April in Torun/Polen“. (zct)
Offenen Kreis-Hallen-Meisterschaft des Kreises Marburg-Biedenkampf in Stadtallendorf
Stadtallendorf 96 – Ihre starke Form von den Silvesterläufen zeigten die Athleten des Schwalm-Eder-Kreises jetzt auch unterm Hallendach und erkämpften bei der Offenen Kreis-Hallen-Meisterschaft der Leichtathleten des Kreises Marburg-Biedenkampf in Stadtallendorf ein halbes Dutzend Siege.
Im Schützenwald lief Leonard Figge (ESV Jahn Treysa) noch im Vorderfeld mit. Jetzt bestätigte der angehende Medizinstudent in der Herrenwaldhalle mit 1,80 Meter im Hochsprung der Männer seine aktuelle Spitzenposition in der noch jungen Saison in Hessen. Persönliche Bestleistungen in 7,29 Sekunden über 60 Meter sowie mehr noch in 24,09 Sekunden über 200 Meter brachten den 20-Jährigen in der hessischen Bestenliste unter die Top-Zehn. „Das lässt auf tolle Ergebnisse bei der Hessischen Meisterschaft Ende Januar in Kalbach hoffen“, sagte Trainer Timo Beckmann.
„Das ist eine Sekunde schneller als zur gleichen Zeit vor einem Jahr“, freute sich Martin Herbold (Homberg/LC Eschenburg) über seine 2:05,87 Minuten über 800 Meter und gibt die Deutsche Meisterschaft im Halbmarathon Ende März in Frankfurt sowie die Masters-Hallen-EM eine Woche später in Torun in Polen als Nahziel aus. Da kann auch Viertelmeiler Hans-Gerrit Auel (SC Steinatal) mithalten. Der neue Kreisrekord von 59,65 Sekunden über 400 Meter sind aktuell in der M 55 hinter Arne Wendler (LC Recklinghausen) die zweite Position im DLV. Dagegen muss sich Stabhochspringer Bernd Gabel (MT/2,30 m) noch steigern.
Luca Kunkel (Morschen/LG Alheimer) hat sich vom Zehnkampf verabschiedet und setzt jetzt auf den Weitsprung. Auch wenn 6,60 Meter noch nicht das Ende der Fahnenstange sind so könnte diese Weite in Kalbach durchaus zum Endkampf reichen. Mit Fußballer Lennart Jericho (SCS/60 m: 7,80 s) aus Loshausen trat ein neuer Sprinter auf den Plan. U 20-Athlet Felix Schorm (SCS) sorgte bisher auf den langen Distanzen für Schlagzeilen. In 26,27 Sekunden über 200 Meter sowie in 57,28 Sekunden überraschte der 18-Jährige mit einer verbesserten Grundschnelligkeit.
Mit starken Leistungen in der W 14 unterstrich Ronja Ossinger (Bad Zwesten/TV Friedrichstein) ihr Mehrkampftalent. 10,31 Sekunden über 60 Meter Hürden sowie 9,19 Meter im Kugelstoßen ragen heraus. Noch schneller war Maja Stenzel (Gudensberg/GSV Eintracht Baunatal) in 9,94 Sekunden über 60 Meter Hürden unterwegs und sorgte mit einer Steigerung auf 2:36,77 Minuten gemeinsam mit Luana Krudewig (ESV/2:40,57) über 800 Meter für eine flotte Fahrt. Als Vierte mit 4,46 Meter im Weitsprung der U 20 hatte Emilia Mancinelli (ESV) die Hand an den Medaillenrängen. (zct)