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Deutsche Meisterschaften Masters 2026

  20.07.2026    Kreis Schwalm-Eder

Mönchengladbach  – Neben dem großartigen Auftritt von Basilius Balschalarski (TuSpo Borken) mit fünf goldenen Plaketten und dem Hessischen Rekord in 38,57 Sekunden über 200 Meter Hürden der M 80 gab es bei den DLV-Masters der Leichtathleten im Grenzlandstadion in Mönchengladbach sieben weitere Endkampf-Platzierungen für die Athleten aus dem Schwalm-Eder-Kreis.   

Nach der durch eine Nasennebenhöhlenentzündung verursachten Absage von Martin Herbold trug Hans-Gerrit Auel (SC Steinatal) allein die Bürde der Mittelstreckler über 800 Meter und lief in der Entscheidung der M 55 unter 15 Athleten in 2:15,42 Minuten an die dritte Position. „Das ist schneller als die Siegerzeit von Gotha 2025“, sagte der sportliche Kirchenmann aus Niedergrenzebach „und unterstreicht die rasante Entwicklung im Seniorensport“.   

Das kann auch Zehnkämpfer Bernd Gabel (MT) bestätigen. Als jeweiliger Sechster in 21,46 Sekunden über 100 Meter Hürden sowie mit 2,40 Meter im Stabhochsprung jeweils in der M 65 verlor der pensionierte Justiz-Angestellte aus Melsungen gegenüber den Titelkämpfen unterm Hallendach im März in Düsseldorf jeweils eine Position.  

Mit gemischten Gefühlen trat Carmen Krug (Zella) die Heimreise an. 9,62 Meter im Kugelstoßen der W 55 (3 kg) reichten nicht zum Endkampf. Dafür sprang mit 28,43 Meter im Diskuswerfen (1 kg) eine neue Jahres-Bestleistung heraus. Erst das Hammerwerfen (3 kg) brachte für die Athletin im Trikot des SSC Vellmar als Dritte mit 38,54 Meter den vielumjubelten Podestplatz.  

Erst im Rentenalter blüht Nordhessencupläuferin Ulrike Matejka (TSV Obervorschütz) richtig auf und hatte in 6:58,79 Minuten als Vierte über 1500 Meter der W 65 die Hand an den Medaillenrängen. Dabei lief die Organisatorin des Gudensberger Crosslaufs bis auf vier Sekunden an den nordhessischen Rekord heran und bereitet sich jetzt auf die HM im Halbmarathon Ende August in Egelsbach vor.   

Bei den hessischen Masters in Hattersheim überquerte die international dekorierte Hochspringerin Jutta Pfannkuche (MT) als Siegerin der W 65 noch 1,28 Meter. Doch diese Höhe wollte im Grenzlandstadion nicht gelingen. Was blieb war ein sechster Rang mit 1,23 Meter. 

Lothar Schattner

HLV-Partner